Wie schützt man sich bei Onlinecasinos vor Abzocker

maya-gold-bonusgame3Das Glücksspiel in der Online-Variante hat viele Anhänger gefunden; doch gibt es auch einige Risiken. In Spielbanken oder Spielhallen kann der Spieler recht gut einschätzen, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt – oder ob Abzocker am Werk sind. Online ist das schwieriger. Diese Faktoren geben Hinweise, ob es mit rechten Dingen zugeht: Bezahlfunktionen, Kontaktangaben sowie Qualitätssiegel auf der Homepage, wie etwa hier im Internet regieren – mehr als früher – die Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Die Analysten des führenden Anbieters von Daten-und Marktinformationen des globalen Glücksspiels, wie Wetten, Spiele und Lotterien, H2 Gambling Capital, schätzen, dass 2012 weltweit 6,7 Milliarden US-Dollar alleine mit Online Poker umgesetzt wurden. Das heißt, in fünf Jahren haben sich die Umsätze der Branche glatt verdoppelt! Besonders die Bundesbürger lieben den Nervenkitzel des virtuellen Zockens, sind sie doch hinter den USA die zweitgrößte Online Poker Nation. Eine Auftragsstudie, die die Universität Bremen erstellt hat, zeigt, dass über eine halbe Million Deutsche an Online-Pokerspielen teilnehmen.

Findet man zum Beispiel als Bezahlsystem PayPal vor, kann man davon ausgehen, dass es sich um ein seriöses Online-Casino handelt, weil PayPal sehr hohe Anforderungen an die Betreiber stellt, was die Sicherheit des Geldtransfers angeht. Viele User stellen sich auch die Frage nach der Legalität des virtuellen Zockens. Ist es legal, im Netz um Geld zu spielen und muss man im schlimmsten Falle sogar mit einer Verfolgung durch die Behörden rechnen?
Rechtsanwalt Dr. Wulf Hambach, ein Kenner der Materie, meint, die Situation sei ziemlich komplex. Es sagt, dass die Rechtslage in Deutschland wegen des geltenden Europarechts das Online-Glücksspiel durch eine gültige Lizenz aus einem Mitgliedsland der EU legitimiert. Die Prüfverfahren in EU-Ländern, wie etwa dem oftmals belächeltem Malta, sind meist weitaus strenger als in der Bundesrepublik und dauern auch fast doppelt so lange wie hierzulande.